PORTRÄT

 

Weltumspannend

Die Philosophie der Globalisierung widmet sich dem alles bestimmenden Geschehen unserer Zeit: dem universalen Weltwandel. Sie untersucht besonders dessen  Dynamik und gelangt dabei zu fundamentalen Einsichten in die weltumspannenden Kräfte von Planung und Steuerung. Ihr Konzept folgt der leitenden Frage:

Was müssen wir von unserer Geschichte wissen, um unsere Gegenwart so zu verstehen, dass wir unsere Zukunft auch frei entwerfen und gestalten können?  

 

Praktische Klugheit 

Nach Aristoteles gibt es drei Arten des Wissens: dasjenige der Technik, das der Wissenschaften und schließlich eine Art von Klugheit und Weisheit im Tun, die mittlerweile vergessen ist: die phronesis.

Xynion* greift die aristotelische Idee einer weitsichtigen Klugheit im praktischen Wissen auf, um die Grenzen funktionalen Vorstellens zu erweitern und dem Denken neue Perspektiven zu eröffnen. So tun sich Möglichkeiten auf, entscheidende Züge und Sachverhalte der sich globalisierenden Welt umfassender zu verstehen und dementsprechend weitsichtig zu entscheiden und zu handeln.

*Xynion ist eine Form des griechischen Wortes ξυν́ιημι – xyn-íemi, das sowohl zusammenbringen bedeutet, als auch vernehmen, hören und verstehen. 

 

 

Die Dynamik der Globalisierung

Zu den Herausforderungen, in denen sich die globale Zukunft entscheidet, gehören zweifellos Faktoren wie Organisation,  Innovation und Effizienz – ebenso aber auch unser Wissen von der globalen Welt. Gerade mit ihm bestimmt sich, wie zukunftstauglich unser Handeln ist.

Im Fokus der philosophischen Studien und Erkenntnisse von Xynion stehen besonders jene globalisierenden Kräfte wie der Impuls zur Digitalisierung. Je gründlicher unser Wissen von der spezifischen Dynamik der Globalisierung ist, desto offener der Horizont für zeitgemäße Entwürfe und Gestaltungen. 

 

Gestalter von Xynion

Dr. phil. Jürgen Gedinat: Gründer von Xynion, Freie Universität Bozen